, Fuchs Désirée
"Lisztiges" mit Wolfgang Seibold und Andràs Lakatos
Vortragender: Wolfgang Seibold – am Klavier: András Lakatos
An diesem Abend soll mit einigen Anekdoten – sie reichen von der ersten Geschichte über den Fünfjährigen bis zu einer Begebenheit aus seinem vorletzten Lebensjahr – der Mensch Franz Liszt lebendig und einige seiner hervorstechendsten Charaktereigenschaften in den Blick genommen werden.
András Lakatos, ein junger ungarischer Pianist, der an der Musikhochschule Stuttgart studiert und dieses Jahr beim Internationalen Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in seiner Alterklasse den ersten Preis, zusätzlich den Schumann-Sonderpreis, den EMCY-Preis und den Publikumspreis errang, spielt:
Johann Nepomuk Hummel: Préludes, op. 67
Franz Liszt: Les Jeux d’eaux à la Villa d’Este, die Nr. 4 aus Années de pèlerinage, 3. Jahr (LW A283)
Frédéric Chopin: Klaviersonate No. 2, op. 35, 1. Satz Grave - Doppio movimento
Franz Liszt/Franz Schubert: Erlkönig, die Nr. 4 aus Lieder von Schubert (LW A42)
Franz Liszt: Zweiter Mephistowalzer (LW A288)
Franz Liszt: Chasse Neige die Nr. 12 aus den Études d’exécution transcendante (LW A172)
Wolfgang Seibold studierte ab 1960 Schulmusik an der Musikhochschule Stuttgart und ergänzte ab 1964 seine Ausbildung an der Universität Tübingen mit den Fächern Germanistik, Musikwissenschaft, Volkskunde und Kunstgeschichte. Von 1967 bis 1999 war er als Lehrer für Musik und Deutsch an Gymnasien in Stuttgart, Esslingen, Madrid, Karlsruhe und Karlsbad tätig.
Parallel zu seiner Lehrtätigkeit widmete sich Wolfgang Seibold intensiv der musikwissenschaftlichen Forschung, insbesondere dem Schaffen von Robert und Clara Schumann sowie Franz Liszt. Seit 1965 veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze zu diesen Themen. Seine Dissertation „Robert und Clara Schumann in ihren Beziehungen zu Franz Liszt. Im Spiegel ihrer Korrespondenz und Schriften“ erschien 2005. Es folgten weitere Publikationen, darunter „Familie, Freunde, Zeitgenossen. Die Widmungsträger der Schumannschen Werke“ (2008), „Liszts Konzertreise durch Spanien 1844/45“ (2017) und zum Clara-Schumann-Jahr 2019 das Buch „Clara Schumann in Württemberg“ (2018).
Seibold ist zudem ein gefragter Referent und hielt Vorträge in zahlreichen Städten im In- und Ausland, u. a. in Atlanta, Barcelona, Basel, Bonn, Bremen, Budapest, Dresden, Düsseldorf, Karlsruhe, Leipzig, Madrid, Stuttgart, Weimar, Wien und Zwickau.
Für seine Verdienste wurde Wolfgang Seibold im Dezember 2018 von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V. zum Ehrenmitglied ernannt.
Eintritt frei - Spenden erbeten
Reservieren Sie Ihren Platz bei LiteraDur, Marktplatz 11, 76337 Waldbronn per Mail an info@kulturring-waldbronn.de oder